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Fr, 24.03.17, 10:56

Urbane Spielräume“ powered by KLUB DIALOG

Kunst Halle Lounge - DIE DRITTE

Die dritte Ausgabe der Kunst Halle Lounge zeigt außergewöhnliche, kuriose Blicke auf die Stadt!
Thematisch ist die Lounge an die parallel laufende Ausstellung „Franz Radziwill und Bremen" (22. März bis 9. Juli 2017) angelehnt und befasst sich entsprechend mit Architektur, Raum und Stadt. Genauer gesagt geht es um „Urbane Spielräume“. Zu diesem Anlass hat das Haus ausnahmsweise an einem Donnerstagabend geöffnet.

Das Lounge-Programm umfasst folgende Gäste:
- Musiker, Comiczeichner und Grafiker Jean Luke mit dem gerade prämierten Musikvideo „Ghetto“,
gedreht im Kulturtunnel hinter der Kunsthalle.
- Johann Büsen, Bremer Künstler Jahrgang 1984, der aktuell mit der Neugestaltung dieses besonderen
Bremer Ortes beauftragt ist.
- Kuratorin der Radziwill-Ausstellung Dr. Tessa Alex beleuchtet die Bremen-Sicht des Künstlers
Franz Radziwill, der insbesondere in jungen Jahren für ihn interessante Bremer Bauwerke und Orte in
Szene setzte.
- Till Botterweck vom Bremer Erfolgskreativteam Urbanscreen zeigt Projekte, in denen Architektur
zum Leben erweckt wird.
- Finn Fasse und Joshua Buchholz, Parkour-Trainer bei 1860 erzählen, was es heißt, sich mit
künstlerischer Bewegung den Stadtraum zu erobern.

Durch den Abend führt die Performerin Manuela Weichenrieder vom KLUB DIALOG, der künftig fester Partner des Formats ist. Künstler und DJ Herwig Gillerke sorgt für die richtige Chill-Stimmung. Cicerones beantworten Fragen zur Ausstellung.

Über die Franz Radziwill-Ausstellung:
Franz Radziwill (1895–1983) gilt in der deutschen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts als Einzelgänger,sein Werk ist unverkennbar. Erstmalig wurde nun seine Beziehung zur Hansestadt Bremen untersucht:
Hier verbrachte er prägende Jahre seiner Kindheit und Jugend, die in seinem gesamten Werk Spuren hinterließen. So bietet die Ausstellung einen spannenden Blick in die Bremer Stadtgeschichte – mit Darstellungen des Waller Wasserturms oder des Gasometers mit Speckflaggenmuster. Radziwills Faszination für Schiffe, Häfen und Flugzeuge wird in seinen Werken schnell deutlich. Kein Wunder: Bremen war in den 1920er Jahren ein wichtiger Standort für neue Technologien

Urbane Spielräume:
Jean Luke, Musiker, Comiczeichner und Grafiker:„Urbane Spielräume sind für mich `Stress aber auch Inspiration´.
Joshua Buchholz, Parkour 1860: „Urbane Spielräume sind für mich Orte, an denen die architektonische Struktur viele Möglichkeiten zur spielerischen, sportlichen Betätigung offenlässt. Es gibt viele Arten von Locations: kompakte, für entspannte Technik-Übungen, aber auch einige, die einem mächtigere Distanzen beim Springen abverlangen. Nicht nur bei solch extremen Unterschieden merkt man: Ein Spot ist das, was Du daraus machst.“
Dr. Tessa Alex, Kuratorin der Radziwill Ausstellung in der Kunsthalle Bremen: „Urbaner Spielraum bedeutet für mich die Möglichkeit der Transformation des Stadtraums durch kreative Aneignung und Gestaltung des öffentlichen Außenraums. Gleichzeitig kann der Stadtraum auch seinen Niederschlag im künstlerische Schaffen finden: So stellte Franz Radziwill bedeutende Industriebauten in seinen Werken dar.“

Stichworte

Kunst Halle Lounge, Jean Luke, Johann Büsen, Till Botterweck, Finn Fasse