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Kreidekünstler malt Ausstellungsmotive in der Bremer Innenstadt

#HolländischerFrühling in der Stadt

Gregor Wosik vor einer seiner Zeichnungen

Der Kreidekünstler Gregor Wosik bringt im Auftrag der Kunsthalle Bremen den Holländischen Frühling in die Bremer Innenstadt. Wosik wird die Motive der aktuellen Ausstellungen „Kühles Licht und weite See“ sowie „Tulpen, Tabak, Heringsfang“ mit Kreide überdimensional groß mit den Maßen 3 x 4 Meter auf PVC-Boden malen, den er durch Bremen transportieren wird. Dabei wechselt er täglich den Ort, um den Holländischen Frühling an vielen Plätzen der Innenstadt verbreiten zu können.

Das Motiv für „Kühles Licht und weite See“ ist das Werk „Seestück“ des niederländischen Künstlers Hendrik Kobell, eine Federzeichnung aus der Gattung der Marinemalerei. Für „Tulpen, Tabak, Heringsfang“ wird Wosik das Motiv von Ambrosius Bosschaert d.J. „Blumenkorb“ mit Kreide in der Innenstadt Bremens verbreiten - eines von vier farbenprächtigen Blumenstillleben, die in der Ausstellung präsentiert werden.

Die Malaktion wird vom 19. bis zum 22. April 2018 stattfinden. Gregor Wosik wird in diesem Zeitraum jeden Tag für circa sechs bis acht Stunden an den Motiven malen. Geplante Standorte dafür sind der Marktplatz, die Sögestraße, die Schlachte und der Platz vor dem Hauptbahnhof.

Der Kreidekünstler Gregor Wosik

Gregor Wosik ist ein aus Oberschlesien stammender Künstler, der seit 1984 in Deutschland lebt und als freischaffender Künstler arbeitet. Seine zeichnerische Begabung zeigte sich bereits mit jungen Jahren, er wurde ab dem 16. Lebensjahr intensiv mit zusätzlichem Kunstunterricht gefördert.

Inspiriert wird er vor allem durch den Realismus der Alten Meister wie Rembrandt oder Rubens, deren Arbeiten er in seinen großformatigen Projekten detailgenau und ausdrucksstark wiedergibt. Seit fünf Jahren spezialisiert er sich in der „Street-Art“- Bewegung besonders auf die 3D-Straßen- und Illusionsmalerei.

Er arbeitet für Privatpersonen wie auch für Werbeagenturen und ist dabei aktiv an der Ideenfindung und Umsetzung von Werbekampagnen beteiligt. Sein bisher größtes Projekt war ein 1.570 qm großes 3D-Bild der

„Arche Noah“ in Wilhelmshaven, mit dem er zusammen mit drei weiteren Künstlern zum zweiten Mal den Weltrekord gebrochen hat.


Kühles Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung

7. März bis 1. Juli 2018

Nach mehrjähriger Restaurierung kann der weitgehend unbekannte Bestand von rund 950 niederländischen Altmeisterzeichnungen aus der Bremer Sammlung nun erstmals in einer Auswahl von rund 180 Arbeiten präsentiert werden: Neben weiten Flachlandschaften und brausenden Seestücken sind zauberhafte Figurenstudien, exakte Porträts, derbe Wirtshausszenen und detailreich erzählende Historien in thematisch gegliederten Räumen zu sehen. Die Bandbreite der im Rahmen von „Kühle Licht und weite See“ gezeigten Künstler bildet die Vielfalt der niederländischen Zeichenkunst ab.

Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters

7. April bis 26. August 2018

2017 schenkte der Bremer Kaufmann Carl Schünemann dem Kunstverein in Bremen 32 niederländische Gemälde des 17. Jahrhunderts. Jahrzehntelang blieben die Bilder im Verborgenen. In der Kunsthalle Bremen werden sie nun erstmals zusammen ausgestellt. Es ist die umfangreichste Gruppe von Werken alter Meister, die der Kunstverein seit seiner Gründung 1823 erhalten hat. Die Landschaften, Genrebilder, Stillleben und Seestücke geben einen umfassenden Einblick in die niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters.


Kunsthalle Bremen

Di: 10:00 - 21:00 · Mi-So: 10:00 - 17:00

Am Wall 207

0421 329080

info@kunsthalle-bremen.de

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