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Statement

Die IGV fragt nach: Wie wollen sich die SPD-Abgeordneten aus dem Viertel für den Einzelhandel stark machen?


Bremen, September 2019: Dass Einzelhändler_innen es in Zeiten von Amazon und anderen E-Commerce-Riesen nicht leicht haben, dürfte allgemein bekannt sein. Auch der Einzelhandelsverband spricht immer wieder Warnungen aus, besonders was die Zukunft kleinerer Unternehmen angeht – von denen es auch bei uns im Viertel viele gibt! Doch was kann man tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und dafür zu sorgen, dass genau diese Betriebe noch lange weiter existieren können? 

Wir von der IGV sehen unsere Aufgabe seit 30 Jahren darin, uns engagiert für unseren Standort einzusetzen und seine Bedeutung nicht nur zu erhalten, sondern zu steigern. Diese Absicht vertreten wir auch gegenüber Wirtschaft und Politik. 

Genau deshalb haben wir jetzt gewählte Bürgerschaftsabgeordnete aus den Stadtteilen Mitte und Östliche Vorstadt befragt und sie um ein Statement zum Thema gebeten. Den Anfang macht Carsten Sieling, der unsere Frage im Namen der örtlichen Abgeordneten der SPD und damit auch für Sascha Karolin Aulepp und Arno Gottschalk beantwortet hat: 

„[Wir teilen] Ihre Sorgen mit Blick auf die Herausforderungen durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und damit des e-Commerce […]. Handel wird damit wie schon so oft auch in den nächsten Jahren mit Wandel einhergehen müssen.  

Da die Quartiere und Stadtteile u.a. durch diese Entwicklungen weiter unter Druck geraten werden setzen wir uns für eine gezielte Unterstützung der Stadtteilentwicklung ein. Im Bremer Koalitionsvertrag wird dafür auf Stärkung der Nutzungsmischung gesetzt. Hierzu sind Branchendialoge vorgesehen, die wir auch für das Viertel für sinnvoll erachten. Weiterhin ist bei den vorgesehenen Aufwertungen von Domshof und Domsheide auf eine Stärkung der Verbindung zu Kulturmeile und Viertel zu achten. Bei den Maßnahmen zur Schaffung einer autofreien Innenstadt werden wir darauf achten, dass es im Viertel nicht zu Belastungen kommt, sondern im Gegenteil eher Vorteile durch die notwendige Verbesserung des ÖPNV entstehen.  

Im Koalitionsvertrag werden die City- und Stadtteilinitiativen generell und ganz ausdrücklich auch im Viertel als wichtige Akteure zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Quartiere genannt. Deren Förderung, so heißt es dort explizit, ‚wird der Senat finanziell absichern und weiter ausbauen‘. Dieses Ziel werden wir in den anstehenden Haushaltsberatungen unterstützen.“


Fotos: Carsten Sieling, Sascha Karolin Aulepp, Arno Gottschalk 

(c) SPD Bürgerschaftsfraktion Land Bremen/ Presse