Veranstaltungen · Ausstellungen

„Kühles Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung“

Vom 07.03.2018 bis zum 01.07.2018

täglich, zu den Öffnungszeiten der Kunsthalle Bremen

Simon de Vlieger - Das Osttor von Delft, 1634–1637

Simon de Vlieger Das Osttor von Delft, 1634–1637 Schwarze und braune Kreide, Pinsel in Grau, grau laviert Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett

Abraham van Dyck- Porträt eines Mädchens

Abraham van Dyck Porträt eines Mädchens Feder in Braun, braun und rot laviert Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett

Hendrik Kobell - Seestück, 1767

Hendrik Kobell Seestück, 1767 Feder in Braun, grau laviert Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett

Nach mehrjähriger Restaurierung kann der weitgehend unbekannte Bestand von rund 950 niederländischen Altmeisterzeichnungen aus der Bremer Sammlung nun erstmals in eine Auswahl von rund 180 Arbeiten präsentiert werden: Neben weiten Flachlandschaften und brausenden Seestücken werden zauberhafte Figurenstudien, exakte Porträts, derbe Wirtshausszenen und detailreich erzählende Historien in thematisch gegliederten Räumen zu sehen sein. Die Bandbreite der im Rahmen von „Kühle Licht und weite See“ (7. März bis 1. Juli 2018) gezeigten Künstler bildet die Vielfalt der niederländischen Zeichenkunst ab.

Die Ausstellung „Kühles Licht und weite See“ präsentiert ab dem 7. März rund 180 kürzlich restaurierte holländische und flämische Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts. Neben hochkarätigen Meisterwerken aus der Sammlung wie Anton van Dycks furiose Skizze mit „Samson und Dalila“ oder Jacob Jordaensʼ großformatiger, farbiger Entwurf der „Darstellung im Tempel“ werden bewusst auch bislang wenig beachtete und unveröffentlichte Bestände niederländischer Zeichenkunst präsentiert. Zahlreiche, oft auch anonyme Werke, die dem breiten Publikum bislang vollkommen unbekannt geblieben sind, werden erstmals erschlossen. Darunter befinden sich beispielsweise die Studie eines knorrigen alten Baumes von Abraham Bloemaert oder die Zeichnung einer mit Seegras bewachsenen Muschel, die ein Matrose samt Beschreibung im Jahr 1698 anfertigte. Dabei spannt sich der geographische Bogen von den protestantischen holländischen Nordprovinzen über die aufstrebenden Städte Amsterdam, Haarlem, Utrecht und Leiden bis hin zu den katholischen Regionen im flandrischen Süden wie etwa Antwerpen und Brüssel.


Kuratorin: Dr. Christien Melzer


Weitere Infos: 

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Kunsthalle Bremen

Di: 10:00 - 21:00 · Mi-So: 10:00 - 17:00

Am Wall 207

0421 329080

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