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Aktuelle Viertel-Umfrage: Mit Online und Offline gegen die Krise

90 Prozent der Betriebe kombinieren Online- und Offline-Wege, um Kund*innen im Lockdown zu erreichen

Die deutlichen Umsatzeinbußen des letzten Jahres und die gegenwärtige Schließung bedrohen auch die Viertelbetriebe massiv. Der überwiegende Teil der Händler*innen hat darauf reagiert und versucht, mit einer engen Verzahnung von Online und Offline einen kleinen Teil des verlorenen Umsatzes zu kompensieren.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Online-Befragung, die die Interessengemeinschaft „Das Viertel“ (IGV) unter den über 300 Betrieben vor Ort durchgeführt hat. 20 Prozent der Betriebe haben sich daran beteiligt.

„Die Kraftanstrengung, den die Betriebe momentan leisten müssen ist enorm“, sagt dazu auch der Vorstand der IGV. „Er muss entsprechend gewürdigt und mit (finanziellen) Hilfen unterstützt werden.“ Dass so viele Betriebe bei ihren Kontakt- und Bestellmöglichkeiten nun verstärkt auf eine Kombination aus Online und Offline nutzen, sei aber allgemein auch als positives Zeichen für die Flexibilität und Zukunftsorientierung des Standorts zu werten.

Rund ein Drittel der Teilnehmenden gab zudem an, dass „Viertelschaufenster“ auf der 1/4-Webseite zu nutzen und dort Produkte zu präsentieren. Von dem Viertelschaufenster aus können User*innen schnell und einfach Kontakt zu den jeweiligen Geschäften aufnehmen und die jeweiligen Produkte per Telefon oder Mail bestellen.

Eine anschließende Selbstabholung ist bei 83 Prozent der Betrieben möglich, so ein weiteres Ergebnis der Befragung. 57 Prozent bieten auf Wunsch auch eine Lieferung über Paketdienste wie DHL an, 26 Prozent wiederum nutzen die nachhaltige Auslieferung über den Viertel-Lieferservice mit Sprint Logistik, der von der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa mit finanziellen Mitteln unterstützt wird.