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Neue Infos zur Überbrückungshilfe des Bundes und zum Kurzarbeitergeld

In diesem Beitrag möchte wir die Betriebe vor Ort mit den neusten Infos zur Überbrückungshilfe des Bundes und zum Kurzarbeitergeld versorgen. 

1. Was ist die Überbrückungshilfe?

Die Überbrückungshilfe soll Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler*innen, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, unterstützen. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Im Anschluss an die Überbrückungshilfe II (bis 31.12.2020) folgt nun die Überbrückungshilfe III. Sie wird bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert. (Quelle: Handelskammer Bremen).

Wer ist berechtigt?

- entweder Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten;

- oder Umsatzeinbruch von mind. 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Förderhöchstbetrag beträgt bei Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen 200.000 € pro Monat. Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich weiter am Ausfall der Umsätze.

Für Unternehmen, die im Dezember 2020 neu von Schließungen betroffen waren bzw. im ersten Halbjahr 2021 geschlossen bleiben müssen, beträgt der Förderhöchstbetrag 500.000 Euro pro Monat.

Welche Kosten sind förderfähig?

Wie funktioniert die Antragstellung?

Über Steuerberater bzw. eine elektronische Plattform, deren Programmierung allerdings noch nicht abgeschlossen ist. Weitere Details werden vermutlich in den nächsten Wochen über die Webseite des Bundesfinanzministeriums bekannt gegeben.


2. Neues zum Kurzarbeitergeld (Kug) 

Für das Kug gelten ab Januar 2021 sog. neue „Fachliche Weisungen“ der Bundesagentur für Arbeit.

Zum Thema Urlaub: Kurzarbeitergeld fließt nur, wenn der Arbeitsausfall für den Betrieb „unvermeidbar“ ist. Das heißt, bestehende Urlaubsansprüche von Mitarbeiter*innen müssen ebenso abgebaut werden wie Guthaben auf Arbeitszeitkonten. Wenn ein Urlaubsplan für 2021 vorliegt, in dem der gesamte Urlaub der Mitarbeiter*innen verplant wurde, ist diese Bedingung erfüllt. 

Weitere Links und auch Videos zum Kug gibt es hier.


(Bitte beachten Sie/ihr: Alle Angaben wurden nach bestem Gewissen zusammengetragen und sind auf dem aktuellen Stand. Dennoch sind sie ohne Gewähr.)